Am Vorabend des 1. Mai gehen wir auf die Straße – gegen Kapitalismus, Nationalismus und Ausbeutung!
Während die Herrschenden uns mit leeren Versprechen abspeisen, spitzt sich die soziale Krise weiter zu. Die Mieten steigen, die Reallöhne sinken, und während Milliarden in Aufrüstung fließen, bleibt für unsere Zukunft nichts übrig. Doch unsere Klasse kennt keine Grenzen! Unsere Solidarität gilt allen, die für eine gerechte Gesellschaft kämpfen – ob hier oder weltweit.
Kommt zur Vorabenddemo und lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen: Für soziale Gerechtigkeit, gegen Krieg und Nationalismus – Klassenkampf statt Vaterland!
Leider muss von unserer Seite aus die für den 28.03 mit Quizabend geplante FAUli-Kneipe ausfallen. Wir freuen uns trotzdem, euch dann zu den nächsten Terminen zu sehen!
Der Vortrag wird auf einen anderen Termin verschoben! Die Kneipe geht dann direkt schon um 19 Uhr los.
Fauli-Kneipe im Anarchistischen Infoladen Marburg (Neustadt 24)
19 Uhr: Vortrag
Ist Whistleblowing eine Störung des „Betriebsfriedens“? Wie wird in Deutschland mit Whistleblowing umgegangen und welche Folgen hat das für die Whistleblower*innen? Auf Grundlage persönlicher Schicksale ordnet unser Referent Whistleblowing in Deutschland ein.
24.05. Störung des “Betriebsfriedens”? Umgang mit und Folgen für Whistleblower*innen in Deutschland.
28.06. Wird noch bekanntgegeben 😉
26.07. Geschichten von der Arbeit: persönliche Berichte von Arbeitskämpfen
23.08. Kneipenquiz zu: Ruhraufstand und gewerkschaftliche Organisierung
Aus aktuellem Anlass. Marburg im Kontext der jüngsten Gewalteskalation in Israel und Palästina sowie zunehmendem Rassismus und Antisemitismus in Deutschland
Palästinenser*innen, Jüd*innen, Araber*innen, Israelis, Muslim*innen und wer auch immer so eingeordnet wird oder sich angehörig fühlt – ihr habt das Recht, so wie alle anderen, zu unseren Veranstaltungen und Räumen zu kommen, so wie ihr seid und den Bezug zu haben, den ihr habt.
Herzlich Willkommen!
Die FAUli-Kneipe soll ein möglichst inklusiver Raum sein, bei dem sich Menschen über die Auswirkungen kapitalistischer und diskriminierender Strukturen austauschen, sich unterstützen oder einfach entspannen können. Menschen, die zu uns kommen, haben verschiedene Meinungen und Vorerfahrungen.
Wir müssen uns nicht in allem einig sein.
Minimalkonsens ist jedoch:
Kein Verherrlichen und Legitimieren von Gewalt und Militarismus
Keine Relativierung oder Rechtfertigung der grausamen Gewalt und den bisher mehr als 33.000 Toten in Gaza durch die Bombardierungen des israelischen Militärs seit Oktober
Keine Leugnung oder Rechtfertigung der grausamen Gewalt an Jüd*innen und der etwa 1200 Toten am 7. Oktober 2023 sowie der mehr als 230 Geiselnahmen durch die Hamas
keine Verharmlosung von Hisbollah und Hamas
Keine Dehumanisierung von Menschen, egal ob in Palästina oder Israel
Abschiebungen sind keine Lösung
Respekt und Solidarität
(Weil es uns notwendig erscheint, erarbeiten wir momentan einen ausführlicheren Flyer hierzu)
Ab jetzt bieten wir jeden dritten Mittwoch im Monat eine gewerkschaftliche Sprechstunde im Anarchistischen Infoladen Marburg (Neustadt 24) an. Jeweils 17-18 Uhr.
Unsere FAUli-Kneipe bzw. Biergarten findet jeden vierten Freitag des Monats vor dem Trauma (Afföllerwiesen 3A) statt.
Wir hoffen mit dem Biergarten wieder einen Ort zu schaffen, für Redebedarf, um sich über Arbeit/ Uni/ Arbeitsamt/ … auskotzen zu können. Und auch für Alle die einfach so Lust haben den Abend mit netten Menschen zu verbringen.
Meist gibt es am Anfang einen politischen Input in Form eines Kurzvortrags, Films o.Ä.
Diesmal:
18 Uhr – Filmvorführung: Roza – The country of Two Rivers (englisch)
20 Uhr – Biergarten
10 Jahre Revolution in Rojava! Zusammen mit dem Freundschaftsverein Marburg-Kurdistan zeigen wir den Dokumentarfilm ‚Roza – The Contry Of Two Rivers‘: Der Dokumentarfilm erzählt die Revolution in Rojava, mit Geschichten von assyrischen, kurdischen und arabischen Menschen. Diese Menschen sind einerseits den Angriffen des sog. IS ausgesetzt, andererseits versuchen sie, ein kommunales System der demokratischen Autonomie aufzubauen. Dieser Kampf ist nicht einfach. Demo in Marburg: 30.07. – 15 Uhr – Bahnhof!
Dieses Jahr, am 19. Juli, jährt sich die Revolution in Rojava zum zehnten Mal. Dies ist nicht nur ein historischer Erfolg für die Menschen in Nord und Ostsyrien, sondern auch eine Inspiration und Hoffnung für uns als Linke in Deutschland. In der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien („Rojava“) wo vor zehn Jahren das Gesellschaftssystem des Demokratischen Konföderalismus eingeführt wurde, wird heute aus Theorie Praxis gemacht und versucht die soziale Utopie zu leben. Die Gesellschaft basiert auf drei zentralen Säulen: Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie. Als emanzipatorisches und antikapitalistisches Projekt in einer patriarchalen und kapitalistischen Welt, steht die Selbstverwaltung immer wieder unter Angriffen von außen: dem syrischen Assad Regime, islamistischen Organisationen wie dem IS, aber vor allem der Türkei. Laut Rojava Information Center, dass sich auf die Veröffentlichung der Syrisch-Demokratischen-Kräfte beruft, hat die Türkei allein in der ersten Junihälfte 982 Angriffe auf Nord- und Ostsyrien durchgeführt, unter anderen mit eigentlich international geächteten Cluster-Bomben. Bei den Angriffen sterben regelmäßig Zivilist*innen. Zuletzt hatte Erdogan angekündigt durch eine neue Invasion einen 30 Kilometer breiten „Sicherheitskorridor“ in Syrien zu schaffen, was in der Konsequenz nichts anderes als die Vernichtung Rojavas bedeutet. Am 30. Juli um 15 Uhr gehen wir deshalb auf die Straßen um ein Zeichen zu setzen: Wir solidarisieren uns mit den Menschen in Rojava und ihrem Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung! Wir blicken nach Rojava, nicht nur weil wir eine Verantwortung für Menschen haben, die unterdrückt und angegriffen werden, sondern auch weil wir von dort für unsere eigenen Kämpfe lernen können und eine Perspektive für eine gerechte Welt sehen. Lasst uns gemeinsam für die internationale Solidarität einstehen! Haltet euch den Tag frei, nehmt eure Freund*innen und Genoss*innen mit und geht mit uns zusammen auf die Straßen! Alle zusammen, gegen den Faschismus. Alle gemeinsam für Rojava. Bijî berxwedana Kurdistan! Jin jîyan Azadî!