Der Vortrag wird auf einen anderen Termin verschoben! Die Kneipe geht dann direkt schon um 19 Uhr los.
Fauli-Kneipe im Anarchistischen Infoladen Marburg (Neustadt 24)
19 Uhr: Vortrag
Ist Whistleblowing eine Störung des „Betriebsfriedens“? Wie wird in Deutschland mit Whistleblowing umgegangen und welche Folgen hat das für die Whistleblower*innen? Auf Grundlage persönlicher Schicksale ordnet unser Referent Whistleblowing in Deutschland ein.
24.05. Störung des “Betriebsfriedens”? Umgang mit und Folgen für Whistleblower*innen in Deutschland.
28.06. Wird noch bekanntgegeben 😉
26.07. Geschichten von der Arbeit: persönliche Berichte von Arbeitskämpfen
23.08. Kneipenquiz zu: Ruhraufstand und gewerkschaftliche Organisierung
Aus aktuellem Anlass. Marburg im Kontext der jüngsten Gewalteskalation in Israel und Palästina sowie zunehmendem Rassismus und Antisemitismus in Deutschland
Palästinenser*innen, Jüd*innen, Araber*innen, Israelis, Muslim*innen und wer auch immer so eingeordnet wird oder sich angehörig fühlt – ihr habt das Recht, so wie alle anderen, zu unseren Veranstaltungen und Räumen zu kommen, so wie ihr seid und den Bezug zu haben, den ihr habt.
Herzlich Willkommen!
Die FAUli-Kneipe soll ein möglichst inklusiver Raum sein, bei dem sich Menschen über die Auswirkungen kapitalistischer und diskriminierender Strukturen austauschen, sich unterstützen oder einfach entspannen können. Menschen, die zu uns kommen, haben verschiedene Meinungen und Vorerfahrungen.
Wir müssen uns nicht in allem einig sein.
Minimalkonsens ist jedoch:
Kein Verherrlichen und Legitimieren von Gewalt und Militarismus
Keine Relativierung oder Rechtfertigung der grausamen Gewalt und den bisher mehr als 33.000 Toten in Gaza durch die Bombardierungen des israelischen Militärs seit Oktober
Keine Leugnung oder Rechtfertigung der grausamen Gewalt an Jüd*innen und der etwa 1200 Toten am 7. Oktober 2023 sowie der mehr als 230 Geiselnahmen durch die Hamas
keine Verharmlosung von Hisbollah und Hamas
Keine Dehumanisierung von Menschen, egal ob in Palästina oder Israel
Abschiebungen sind keine Lösung
Respekt und Solidarität
(Weil es uns notwendig erscheint, erarbeiten wir momentan einen ausführlicheren Flyer hierzu)
Ab jetzt bieten wir jeden dritten Mittwoch im Monat eine gewerkschaftliche Sprechstunde im Anarchistischen Infoladen Marburg (Neustadt 24) an. Jeweils 17-18 Uhr.
Unsere FAUli-Kneipe bzw. Biergarten findet jeden vierten Freitag des Monats vor dem Trauma (Afföllerwiesen 3A) statt.
Wir hoffen mit dem Biergarten wieder einen Ort zu schaffen, für Redebedarf, um sich über Arbeit/ Uni/ Arbeitsamt/ … auskotzen zu können. Und auch für Alle die einfach so Lust haben den Abend mit netten Menschen zu verbringen.
Meist gibt es am Anfang einen politischen Input in Form eines Kurzvortrags, Films o.Ä.
Diesmal:
18 Uhr – Filmvorführung: Roza – The country of Two Rivers (englisch)
20 Uhr – Biergarten
10 Jahre Revolution in Rojava! Zusammen mit dem Freundschaftsverein Marburg-Kurdistan zeigen wir den Dokumentarfilm ‚Roza – The Contry Of Two Rivers‘: Der Dokumentarfilm erzählt die Revolution in Rojava, mit Geschichten von assyrischen, kurdischen und arabischen Menschen. Diese Menschen sind einerseits den Angriffen des sog. IS ausgesetzt, andererseits versuchen sie, ein kommunales System der demokratischen Autonomie aufzubauen. Dieser Kampf ist nicht einfach. Demo in Marburg: 30.07. – 15 Uhr – Bahnhof!
Dieses Jahr, am 19. Juli, jährt sich die Revolution in Rojava zum zehnten Mal. Dies ist nicht nur ein historischer Erfolg für die Menschen in Nord und Ostsyrien, sondern auch eine Inspiration und Hoffnung für uns als Linke in Deutschland. In der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien („Rojava“) wo vor zehn Jahren das Gesellschaftssystem des Demokratischen Konföderalismus eingeführt wurde, wird heute aus Theorie Praxis gemacht und versucht die soziale Utopie zu leben. Die Gesellschaft basiert auf drei zentralen Säulen: Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie. Als emanzipatorisches und antikapitalistisches Projekt in einer patriarchalen und kapitalistischen Welt, steht die Selbstverwaltung immer wieder unter Angriffen von außen: dem syrischen Assad Regime, islamistischen Organisationen wie dem IS, aber vor allem der Türkei. Laut Rojava Information Center, dass sich auf die Veröffentlichung der Syrisch-Demokratischen-Kräfte beruft, hat die Türkei allein in der ersten Junihälfte 982 Angriffe auf Nord- und Ostsyrien durchgeführt, unter anderen mit eigentlich international geächteten Cluster-Bomben. Bei den Angriffen sterben regelmäßig Zivilist*innen. Zuletzt hatte Erdogan angekündigt durch eine neue Invasion einen 30 Kilometer breiten „Sicherheitskorridor“ in Syrien zu schaffen, was in der Konsequenz nichts anderes als die Vernichtung Rojavas bedeutet. Am 30. Juli um 15 Uhr gehen wir deshalb auf die Straßen um ein Zeichen zu setzen: Wir solidarisieren uns mit den Menschen in Rojava und ihrem Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung! Wir blicken nach Rojava, nicht nur weil wir eine Verantwortung für Menschen haben, die unterdrückt und angegriffen werden, sondern auch weil wir von dort für unsere eigenen Kämpfe lernen können und eine Perspektive für eine gerechte Welt sehen. Lasst uns gemeinsam für die internationale Solidarität einstehen! Haltet euch den Tag frei, nehmt eure Freund*innen und Genoss*innen mit und geht mit uns zusammen auf die Straßen! Alle zusammen, gegen den Faschismus. Alle gemeinsam für Rojava. Bijî berxwedana Kurdistan! Jin jîyan Azadî!
Am 24.06.2022 findet unsere nächste FAUli-Kneipe bzw. Biergarten vor dem Trauma (Afföllerwiesen 3A) statt.
Wir hoffen mit dem Biergarten wieder einen Ort zu schaffen, für Redebedarf, um sich über Arbeit/ Uni/ Arbeitsamt/ … auskotzen zu können. Und auch für Alle die einfach so Lust haben den Abend mit netten Menschen zu verbringen.
Am 27.05.2022 findet unsere nächste FAUli-Kneipe bzw. Biergarten vor dem Trauma (Afföllerwiesen 3A) statt.
Wir hoffen mit dem Biergarten wieder einen Ort zu schaffen, für Redebedarf, um sich über Arbeit/ Uni/ Arbeitsamt/ … auskotzen zu können. Und auch für Alle die einfach so Lust haben den Abend mit netten Menschen zu verbringen.
Los gehts um 19 Uhr!
Diesmal wird es aus aktuellem Anlass einen kleinen Input zur Situation im Şengal/Sindschar geben. (19.30 Uhr)
Mit ihren auffälligen Rucksäcken prägen sie mittlerweile das Bild von Großstädten in ganz Europa und darüber hinaus: Rider genannte Kurierfahrer*innen, die auf Abruf Essen direkt vor die Haustür liefern. Auch in schnuckeligen Mittel- und Kleinstädten in Mittelhessen, wie Wetzlar, sind sie inzwischen unterwegs.
Die Rider sind Teil der Gig-Economy, einem Bereich des Arbeitsmarktes, der durch die Vermittlung unsicherer Dienstleistungsjobs über digitale Plattformen gekennzeichnet ist. Die Plattform-Unternehmen wälzen dabei oft Verantwortung und Kosten auf die Beschäftigten ab, welche im Arbeitsalltag tendenziell vereinzelt sind.
Unerwartet kam darum, dass sich Rider seit dem Sommer 2016 vielerorts selbst organisieren und auch international vernetzen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. In Berlin wurde die Kampagne DeliverUnion gegründet, in der sich Rider der konkurrierenden Lieferdienste Deliveroo und Foodora zusammenschlossen und die durch das lokale Syndikat der Basisgewerkschaft FAU unterstützt wurde.
Entlang dieses Beispiels gibt das Buch „Riders Unite!“ Einblicke in die Welt der Plattform-Unternehmen sowie den Arbeitsalltag und die Kämpfe bei den Lieferdiensten.
Robin de Greef, Autor des Buches kommt auf Einladung der FAU (FreieArbeiter InnenUnion) Marburg~Gießen~Wetzlar um sein Buch vorzustellen und zum Thema zu referieren.
Außerdem wird ein ehemaliger Fahrer von seiner Arbeit und seinem Arbeitskampf berichten.